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7 Tipps für umweltfreundlicheres Testen

🌿 Jeder Test zählt – für Ihr Produkt und für unseren Planeten 

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Testen ist wichtiger denn je – aber es darf nicht auf Kosten unseres Planeten gehen. Da Produkte immer smarter und vernetzter werden, steigt der Bedarf an sorgfältigen Tests. Das kann aber auch Herausforderungen mit sich bringen: höherer Energieverbrauch, mehr Hardware-Abfall und eine steigende Umweltbelastung. Die gute Nachricht? Ihre Teststationen können Teil der Lösung sein.  

Indem wir unsere Testumgebungen neu gestalten, automatisieren und optimieren, können wir unseren CO2-Fußabdruck reduzieren, ohne dabei Abstriche bei Qualität oder Zuverlässigkeit zu machen. Ganz gleich, ob Sie Elektronik, Embedded-Systeme oder Industrieanlagen validieren – diese sieben praktischen Tipps helfen Ihnen dabei, eine umweltfreundlichere, ressourcenschonendere und nachhaltigere Teststrategie zu entwickeln:

1. Teststationen konsolidieren und modularisieren ♻️ 

Entwerfen Sie eine Teststation mit gemeinsamem Kern, die sich für mehrere Produkte rekonfigurieren lässt. Dadurch werden die Anzahl der physischen Installationen reduziert, der Energieverbrauch gesenkt und der Hardware-Abfall minimiert.

Indem Sie mehrere dedizierte Einzweckstationen durch eine einzige Station ersetzen, die sich mit austauschbarem Zubehör neu konfigurieren lässt, können Teams doppelte Ausstattung vermeiden, Energie sparen und die Auslastung der Teststationen steigern. Diese modularen Stationen eignen sich ideal für automatisierte Tests, da sie flexible Konfigurationen mit austauschbarem, speziell entwickeltem Zubehör unterstützen, das die Betriebszeit maximiert und den Stromverbrauch im Leerlauf im Vergleich zu manuell bedienten Anlagen reduziert.

2. Virtuelle Inbetriebnahme und digitale Zwillinge nutzen 🤖

Simulieren Sie Testabläufe, bevor physische Teststationen zum Einsatz kommen, um Logik zu validieren, Abläufe zu optimieren und Nacharbeit zu vermeiden.

Die Simulation von Testzyklen in einer virtuellen Umgebung hilft Teams, ineffiziente Abläufe und energie-intensive Prozesse frühzeitig zu erkennen. Das führt zu reibungsloseren Inbetriebnahmen, kürzeren Einführungszeiten und geringerem Energieverbrauch. Automatisierte Testsysteme profitieren insbesondere davon, da sich Testskripte und Logik im Vorfeld validieren und optimieren lassen. Manuelle Installationen beruhen hingegen oft auf Versuch und Irrtum. 

3. Mit Fokus auf Effizienz automatisieren ⏱️

Nutzen Sie smarte Zeitplanung, zustandsbasierte Tests und Echtzeitüberwachung, um Leerlaufzeiten und unnötige Testwiederholungen zu minimieren.

Indem Testabläufe mithilfe smarter Planung und Sensorintegration automatisiert werden, lassen sich Leerlaufzeiten erkennen, der Energieverbrauch senken, der Testdurchsatz steigern und die Lebensdauer der Testgeräte verlängern. Automatisierte Tests können unbeaufsichtigt außerhalb der Spitzenzeiten ablaufen. Gleichzeitig lassen sie sich so anpassen, dass redundante Abläufe vermieden werden. Diese Möglichkeiten sind bei manuellen Tests in der Regel nicht gegeben. 

4. Energieeffiziente Komponenten wählen 🌱

Wählen Sie Geräte, die über Energiesparmodi, automatische Ausschaltung und effizientes Signal-Routing verfügen.

Die Umstellung auf energieeffiziente Instrumentierung – wie programmierbare Netzteile, smarte Relais und kompakte Datenerfassungssysteme (DAQs) – hilft, Energieverschwendung und Wärmeentwicklung zu reduzieren, senkt Betriebskosten und verlängert die Lebensdauer der Ausstattung. Automatisierte Systeme können den Energieverbrauch dynamisch an die jeweiligen Testbedingungen anpassen. Gleichzeitig können sie programmierbare Funktionen gezielt einsetzen, deren Potenzial bei manuellen Konfigurationen nur selten optimal ausgeschöpft wird. 

5. Management von Testdaten optimieren 🧠

Nutzen Sie smarte Protokollierung, Edge Computing und Datenkomprimierung, um Speicher- und Verarbeitungsaufwand zu reduzieren.

Wenn Edge Computing eingesetzt wird, um Testdaten direkt vor Ort zu verarbeiten und zusammenzufassen, wird die Datenerfassung deutlich effizienter: Digitaler Datenballast, Serverbelastung und Netzwerkverkehr nehmen ab. Der Energieverbrauch sinkt, der Datenzugriff erfolgt schneller, und digitaler Datenüberfluss wird vermieden. Automatisierte Systeme protokollieren dabei alle relevanten Daten in Echtzeit, machen manuelle Eingaben überflüssig und sorgen so für umweltfreundlichere und leistungsfähigere IT-Prozesse.

6. Design für Testbarkeit (DFT) und Nachhaltigkeit optimieren 🌍

Stellen Sie sicher, dass Produkte dank standarisierter Anschlüsse und gut zugänglicher Testpunkte einfach zu testen und zu warten sind.

Produkte mit Blick auf Testbarkeit zu entwickeln, vereinfacht Testkonfigurationen, verkürzt Testzyklen und reduziert den Bedarf an komplexem Zubehör. Das schont letztendlich die Ausstattung, spart Energie und verbessert die Nachhaltigkeit über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Im Vergleich zur manuellen Handhabung ermöglichen Produkte, die für automatisierte Tests ausgelegt sind, zudem schnellere und konsistentere Abläufe.

7. Eine Kultur des nachhaltigen Testens fördern 💚

Motivieren Sie Ihre Teams, umweltbewusst zu handeln und Kennzahlen in Bezug auf die Nachhaltigkeit zu erfassen.

Nachhaltigkeitsziele in Prozesse zur Qualitätssicherung zu integrieren, motiviert Teams, Teststrategien zu optimieren, Umweltauswirkungen im Blick zu behalten und kontinuierlich Verbesserungen voranzutreiben. Dazu gehören etwa das Tracking des Energieverbrauchs pro getesteter Einheit oder der Betriebszeit von Teststationen. Mit automatisierten Systemen lassen sich derartige Kennzahlen leichter erfassen und auswerten. So fördern sie ein langfrisitiges Engagement für  Verantwortungsbewusstsein und Nachhaltigkeit.

Lean, grün und zukunftssicher

Nachhaltiges Testen ist längst kein „Nice-to-have“ mehr – es ist ein echter Wettbewerbsvorteil und Teil unternehmerischer Verantwortung. Mit modularen Designs, Automatisierung, digitalen Tools und einem umweltbewussten Umgang mit Ressourcen lassen sich Abfall reduzieren, Energiekosten senken und Teststrategien zukunftssicher gestalten. Jeder einzelne Test bietet die Chance, etwas zu bewegen – nicht nur für Ihr Produkt, sondern auch für unseren Planeten. Jetzt ist der Moment, um ins Handeln zu kommen: Fangen Sie klein an, messen Sie die Wirkung und entwickeln Sie die Dinge weiter, die funktionieren. Teilen Sie diese Impulse mit Ihrem Team, prüfen Sie Ihre aktuellen Testkonfigurationen und setzten Sie sich ein konkretes Nachhaltigkeitsziel für dieses Quartal. Denn: Je smarter Ihre Teststrategie, desto nachhaltiger Ihr Beitrag. Und jeder Schritt zählt. 

Sie haben Fragen zur nachhaltigen Optimierung Ihrer Testkonfigurationen? Dann zögern Sie nicht, Averna zu kontaktieren.

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